Die Champagne

Die Champagne

Die Champagne dient ihren berühmtesten Erzeugnissen der Namensgebung, die Champagner. Bereits seit der Römerzeit wird in der Champagne Wein angebaut. Heutzutage darf nur Schaumwein aus der Champagne entsprechend als Champagner identifiziert und vermarktet werden. Die Region Champagne befindet sich im Nordosten von Frankreich, nur etwas 100 km östlich von Paris.

Eine besondere Region, mit einem besonderem Boden, der größtenteils aus Kreide besteht. Die Kreideböden sind an einigen Stellen besonders dick und reichen sogar über 200 Meter tief in die Erde. Und obwohl die Region der Champagne aus Kreideböden besteht, bietet sie dennoch unterschiedliche Grundlagen in den Weinbergen. Der Unterschied liegt vor allem in den Erdschichten, die teils nur ganz fein sind, so dass die Kreide an der Erdoberfläche sichtbar ist und in anderen Regionen sehr dick sind, so dass man kaum erahnen mag, dass sich unter der Erdschicht noch Kreideböden befinden. Ein Gemisch von Kreide, Sand und Lehmböden zieht sich durch die gesamte Region der Champagne.

Oftmals spiegeln sich die unterschiedlichen Böden in den vier Teilregionen wieder, die daher charakteristisch für einige Trauben-Merkmale sein können. Mit Hilfe dieser vier Regionen, kann man die Herkunft und so manches Mal den Stil eines Champagners identifizieren.


MONTAGNE DE REIMS

Der nördliche Teil der Champagner wird als Montagne de Reims bezeichnet. Ein kleiner Berg zwischen Reims und Epernay, auf dem über 7.000 Hektar Rebstöcke gepflanzt sind. Die Böden bilden ein Gemisch aus Kreide, Lehm und Kalkstein. Die Montagne de Reims setzt sich u.a. aus mehreren Grand Cru & 1er Cru Lagen zusammen. Es werden hier unterschiedliche Trauben angebaut: Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noirs. Wobei die frostbeständige Pinot Noir Traube größtenteils zu finden ist. Die dunkelhäutigen Trauben schaffen klare Säfte, die durch Power, Struktur und Vinosität sowie intensiven Fruchtausdruck faszinieren.

Unsere Winzer in der Montagne de Reims:

Thomas Perseval
Timothée Stroebel
Guillaume Sergent
Pierre Baillette
Miniere
Clement Perseval
Bergeronneau Marion
Nicolas Maillart


VALLÉE DE LA MARNE

Der Namensfindung dient der Fluss Marne. Die Weinlagen entlang des Flusses sowie in den herumliegenden Tälern ziehen sich von Epernay bis zum Chateau-Thierry, also südlich der Montagne de Reims. Von den vier aufgeführten Weinregionen der Champagne ist das Vallée de la Marne das größte Gebiet und weist daher auch einige Grand Cru & 1er Cru Lagen auf. Die östlich angesiedelten Weinberge mit Lehm-Kalksteinböden sind zum Großteil mit Pinot Noir bepflanzt. Weiter westlich hingegen, dominiert die auf besten Lehm-Mergelböden wachsende Rebsorte Pinot Meunier.

Unsere Winzer im Valle de la Marne:

Vadin-Plateau
Benoit Déhu
Nowack
Françoise Bedel
Franck Pascal
René Goeffroy
Tristan H
Marc Hébrart
Dehours


CÔTE DES BLANCS

Wie der Name schon vermuten lässt, werden in dieser Region hauptsächlich weiße Trauben angepflanzt. Trauben mit heller Haut, die klare Säfte bringen. Chardonnay ist die bekannteste Traubensorte an der Côte des Blancs. Eine homogene Region wie keine andere. Gleichzeitig ist hier die höchste Dichte von Grand Cru & 1er Cru Weinlagen zu finden. Die wohl bekanntesten Dörfer an der Côte des Blancs sind Avize und Vertus. Mit kreidehaltigen und oft südlich ausgerichteten Weinbergen bietet diese Region ein hervorragendes Terroir für intensive mineralische Noten. Dank einer frühen Reife findet man hier elegante, sogar zarte Aromen. Mit einer frischen Säure und den fein mineralischen Eindrücken am Gaumen erzielen die Winzer hier eine ausgeglichene Balance. Die Region Côte de Sézanne, wo u.a. das Winzerpaar Barrat-Masson ansässig ist, wird ebenfalls der Côte des Blancs zugeschrieben.

Unsere Winzer an der Côte des Blancs:

Corbon
Etienne Calsac
Doyard
J.L. Vergnon
Cazals
Franck Bonville
Larmandier Bernier
Barrat-Masson


CÔTE DES BAR

Die Côte des Bar ist die südlichste der vier Regionen in der Champagne und sie befindet sich in der Nähe von Troyes, über 100 km südlich von Epernay. Der Name Bar lässt sich von den zwei Städten Bar-sur-Aube und Bar-sur-Seine ableiten. Die Côte des Bar hat inzwischen beachtliche 8.000 Hektar an Reben, wobei ein Großteil davon mit Pinot Noir bepflanzt ist. Chardonnay und vor allem auch in Vergessenheit geratene Traubensorten wie Arbanne, Pinot Blanc oder auch Petit Meslier findet man hier gelegentlich. Die Böden der Region bestehen aus Lehm, wodurch die Pinot Noir etwas leichter und weicher im Ausdruck wirken.

Unsere Winzer an der Côte des Bars:

Rémi Leroy
Fleury
Robert Barbichon