Rosé

Die Rosé-Champagner faszinieren bereits optisch durch ihre schimmernde Rottönung, die von hell braun, über graurot bis zu dunkel rot variieren kann. Die Rosé-Farbe sagt jedoch nichts über die Traubenherkunft aus, denn ein Rosé-Champagner kann zum Teil auch aus weißen Trauben, wie z.B. Chardonnay, erzeugt werden. In der Champagne werden zwei Verfahren für die Herstellung von Rosé-Champagner genutzt: Rosé de Saignée und Rosé d’Assemblage.

 

Rosé de Saignée: Hierbei werden die geernteten, roten Trauben für eine kurze Zeit, manchmal nur mehrere Stunden und manchmal auch bis zu drei Tagen, maceriert. Dies bedeutet, dass die roten Trauben nicht sofort abgepresst werden, sondern mit der Maische in Kontakt bleiben. Dadurch wird eine leichte Extraktion der Farbstoffe aus den Trauben erreicht. Dieses Verfahren für die Rose-Herstellung nimmt seit den letzten Jahren stark an Bedeutung zu und so findet man immer mehr Rosé de Saignée Champagner. Dank der Konzentration an Aromen, sind Rosé Saignée Champagner oft besonders weinig und eignen sich daher als Wein für Speisen.

 

Rosé d’Assemblage: Den weißen Grundweinen werden nach Ende der Gärung und vor Flaschenabfüllung etwa 7 bis 15 Prozent Rotwein hinzugegeben, wodurch sie die schimmernde Rosé-Farbe erhalten.

 

Die Nachfrage nach Rose steigt weiterhin an; auch auf dem deutschen Markt ist Rose-Champagner heiß begehrt.