Barrat-Masson

Barrat-Masson

Gleichgewicht zwischen Natur und Champagner Côte Sézannaise

Aurélie Masson und Loïc Barrat schließt man sofort ins Herz. Sie arbeiten aus Leidenschaft und mit der fester Überzeugung biologisch angebaute Weinberge zu bewirtschaften und so, in gemeinsamer Arbeit mit der Natur, feinste Champagner zu kreieren.

  • 90% CH, 10% PN
  • Barrique & Edelstahltank
  • 2010
  • 7 Hektar
  • 13.000
  • 2drieux Exklusiv

Impressionen

Mitgliedschaften

Des Pieds & des Vins

Im Süden der Côte de Sézanne – südlich der Côte de Blancs – befindet sich die Domain Barrat-Masson, die über sieben Hektar biologisch angebaute Weinberge verfügen. Loïc Barrat und seine Frau Aurélie Masson gründeten 2010 das Familien-Weingut in Villenauxe-la-Grande. Aus der alten Wassermühle der Familie verwirklichten sie ihren Traum, ein funktionierendes Weingut zu kreieren. Die Lagen ihrer Weinberge bestehen aus mehreren kleinen Parzellen in den Dörfern Villenauxe sowie Bethon und werden von Loïc Barrat bewirtschaftet, wobei die ausgebildete Önologin Aurélie Masson sich der Arbeit im Weinkeller widmet. Die wahrhaftig außergewöhnliche Winzer-Familie Barrat-Masson arbeitet seit 2012 ECOCERT bio-zertifiziert und schafft es 13.000 beeindruckende und vor allem einzigartige Natur-Champagner auf den Markt zu bringen.

 

Terroir & Keller 

Das Terroir im Süden der Côte des Blancs, in Côte de Sézanne, ist äußerst bekannt für seinen Chardonnay der aus den kreidehaltigen Böden empor sprießt und Barrat-Massons verstehen es, diese Besonderheiten der Natur in ihre Champagner zu bringen. Die Domain profitiert von den alten Rebstöcken ihrer Weinberge, die etwa 40 Jahre alt sind und zu 90% mit Chardonnay und 10% Pinot Noir bepflanzt sind.

Als einziger biologischer Winzer in Villenauxe-la-Grande ist Loïc Barrat bestrebt besonders reife und gesunde Trauben zu ernten und lässt daher einen Teil seiner Weinberge mit einer natürlichen Begrünung wachsen. Als „viticulteur de précision“, also als besonders akribischer und naturverbundener Winzer, bewirtschaftet er seine Weinberge mit kleinen selbsthergestellten Werkzeugen, um so eine Erdverdichtung, die durch die Traktoren hervorgerufen wird, zu vermeiden. Als noch recht junge und kleine Domain verkaufen Barrat-Masson einen Großteil ihrer Produktion an große Champagner-Häuser, um so die großen Investitionen der Renovierung und Adaption der Familienfarm in ein funktionierendes Weingut sowie authentische Herangehensweisen der Champagner-Herstellung, wie beispielsweise die traditionelle Holzpresse von Coquard, realisieren zu können.

Aurélie Masson presst und vinifiziert jede einzelne Parzelle separat, um so ihren Charakter und ihre Besonderheiten eindeutig isolieren zu können; dafür nutzt sie den besten Teil, den „coeur de cuvée“, der anschließend in Eichenfässern sowie Edelstahltanks vergoren und ausgebaut wird. Der Natur vertrauend, möchte Aurélie Masson so wenig wie möglich in ihre Weine eingreifen: weder Weinkläre, noch Filtration werden durchgeführt – die natürliche, malolaktische Gärung lässt sie nach Bedarf zu. Die Weine werden mit ausgewählten biologischen Hefen vergoren und zu Beginn des Sommers nach der Erntezeit in Flaschen abgefüllt. Die Champagner werden für mindestens 30 Monate auf der Hefe gelagert, bevor sie nach dem traditionellen Degorgieren „à la volée“, bei dem der Korken mit dem Hefepropfen mit der Hand entfernt wird, freigegeben werden.

Die Champagner von Barrat-Masson sind gut strukturiert und präzise, bieten eine feine Perlage und zeigen mit der besonders niedrigen Dosierung eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz.