Larmandier-Bernier

Larmandier-Bernier

Biodynamische Eleganz auf großartigem Terroir Côte des Blancs

„Weltklasse Erzeuger“, so beschreibt Gerhard Eichelmann die Champagne Larmandier-Bernier. Pierre Larmandier zählt zu den talentiertesten Winzern seiner Generation. Zusammen mit seiner Frau Sophie Larmandier kreiert er feinste Champagner. Dabei folgen sie biologischen Ansätzen und bewirtschaften ihre Weinberge biodynamisch, um so eine Balance zwischen Natur und Champagner-Herstellung zu schaffen.

  • Grand Cru & 1er Cru
  • 85% CH, 15% PN
  • Barrique, Edelstahltank & Ton-Ei
  • 16 Hektar
  • 130.000
Côte des Blancs

Besonderheiten

Eichelmann: 4 Sterne - Weltklasse Erzeuger

Pierre Larmandier leitet die Familien-Domain in dritter Generation, die einst von seinem Großvater gegründet wurde, wobei die Familientradition der Weinherstellung zurück bis hin zur Französischen Revolution in das 18. Jahrhundert geht.

Nachdem Pierre Larmandier verschiedene Methoden des Weinanbaus ausprobiert hatte, entschied er sich in 1999 seine Weinberge in Balance zu bringen und einem biodynamischen Weinanbau zu folgen. Die Anbauflächen von Larmandier-Bernier befinden sich auf hervorragenden Terroir in dem 1er Cru Dorf Vertus sowie in den Grand Cru Lagen von Cramant, Chouilly, Oger und Avize. Die Familie erwirtschaftet mit ihrer biodynamischen Herangehensweise moderate Erträge, jedoch von allerbester Qualität. Insgesamt werden etwas 130.000 Flaschen jährlich hergestellt.

 

Terroir & Keller

Die Weinberge wachsen mit einer natürlichen Begrünung und setzen sich zum Großteil aus Chardonnay-Reben und nur 15% an Pinot Noir zusammen. Um die tief wachsenden Wurzeln der Rebstöcke zu erreichen und die natürliche Tierwelt in den Böden zu fördern, werden die Anbauflächen gepflügt. Zusammen mit dem bekannten Winzer Anselme Selosse, war Pierre Larmandier einer der ersten Champagner-Winzer, die einen Pflug für den Weinanbau aus dem Burgund bezog und für die Bewirtschaftung seiner Weinberge einsetzte. Darüber hinaus sucht Pierre Larmandier eine erhöhte Konzentration und Reife in seinen Trauben. Um zu prüfen, wann die Trauben die richtige Zucker-Säure-Balance erreicht haben, probiert er einzelne Trauben von jeder Anbaufläche selbst, bevor diese bei perfekter Reife von Hand geerntet werden.

Um die Diversität des Terroirs der Côte de Blancs am besten widerzuspiegeln, werden die Trauben im Weinkeller parzellenweise isoliert. Die Moste der ganz besonders ausdrucksstarken Terroirs, wie beispielsweise die der Parzellen aus Cramant, werden in 228l großen oder sogar noch größeren Eichenfässern, den sogenannten Foudres (600l), vinifiziert. Die Reserveweine hingegen, die für das Blending zukünftiger Cuvées verwendet werden, werden für bis zu 10 Jahren in Edelstahltanks herangereift.

Pierre Larmandier ist Fortschritten in der Champagner-Herstellung gegenüber offen und so experimentierte er mit Pinot Noir Trauben für seinen Rosé de Saignée. Er vinifizierte die Trauben in einem Ton-Ei, wodurch er auf natürliche Weise Reichhaltigkeit und Struktur gewinnt.

Im Frühjahr nach der Ernte durchlaufen die Jungweine in der Regel die malolaktische Gärung. Anschließend im Mai, acht Monate nach der Ernte, werden sie bei konstanter Temperatur für drei bis zehn Jahre in den Kreidekellern herangereift. Dank der geringen Erträge der Ernte, liefern die Trauben eine hohe Konzentration und werden später beim Hand-Degorgieren „à la volée“ nur leicht dosiert.