Rémi Leroy

Rémi Leroy

Die in sich ruhende Kraft Côte des Bar

Rémi Leroy strahlt Ruhe und Leidenschaft aus. Genau diese Eigenschaften sind es, die er in seiner Arbeit, seinen Weinbergen und im Weinkeller auch einsetzt und es so schafft, Champagner mit besonderem Terroir-Ausdruck zu kreieren.

  • 70%PN, 22%CH, 8%PM
  • Barrique & Edelstahltank
  • 8 Hektar
  • 15.000
  • 2drieux Exklusiv
Côte des Bar

Mitgliedschaften

Des Pieds & des Vins

Besonderheiten

Bio-Praktiker (nicht zertifiziert)

Der junge und hochmotivierte Winzer Rémi Leroy verdankt es seinen Erfahrungen, zukunftsorientiertem Denken und gelassenen ruhigen Art, dass er nicht nur beeindruckende Champagner herstellt, sondern auch zu den jungen Sternen am Winzer-Himmel zählt.

Rémi Leroy’s Vater gründete das Familiengut, als dieser im jungen Alter von 15 Jahren ein kleines nicht bepflanztes Stückchen Land in Meurville an der Côte des Bar erbte. Heute ist es Rémi Leroy der das inzwischen auf 8 Hektar angewachsene Land bewirtschaftet und die Champagner der Domain vinifiziert. Nach dem erfolgreichen Abschluss als Önologe und Landwirtschaftswissenschaften Ingenieur, vinifizierte er erstmals Weine auf Korsika, bevor er später weitere wichtige Erfahrungen in den Weinbergen von Roederer sammeln konnte. Als Rémi Leroy 2008 in die Familien-Domain seines Vaters mit einstieg, wurden noch alle Trauben pro Kilo an andere Champagner-Häuser verkauft. Rémi Leroy hatte die Vision sein Terroir in seinen eigenen Champagnern auszudrücken und konnte dies mit einer beachtlichen Produktion von jährlich etwa 15.000 Flaschen bereits umsetzen, wobei seine ersten Flaschen erst 2013 für den Verkauf freigegeben worden sind.

 

Terroir und Keller 

Die Weinstöcke befinden sich in Meurville und den in der Nähe angesiedelten Dörfern Bergères und Fontaine, wo das Terroir – ähnlich wie in der Region Chablis – aus den kalksteinigen Böden besteht. Die Rebstöcke haben sich ihren Begebenheiten eines mineralarmen Bodens angepasst und ihre Wurzeln beeindruckend tief in den Boden vorgearbeitet, was den Weinen eine bemerkenswerte und signifikante Terroir-Note verschafft. Um dieses spezifische Terroir auch in seine Champagner übermitteln zu können, strebt Rémi Leroy eine eher kleinere Ernte an, die ihm jedoch eine hohe Konzentration an besonders reifen Trauben und somit beachtlich fruchtigen und mineralischen Aromen liefert.

Obwohl Rémi Leroy nicht bio-zertifiziert ist, folgt er dem Ansatz, seine Rebstöcke nach der biologischen Landwirtschaft anzubauen. Daher lässt er einen Teil seiner Weinberge wild mit einer natürlichen Begrünung wachsen, setzt ausschließlich organische Düngemittel ein und bewirtschaftet die Reben nicht maschinell, sondern unter Einsatz eines Pferdeplugs, mit dem Ziel die biologische Diversität seiner Weinstöcke weiter herauszuarbeiten und zu fördern.

Mit der sogenannten „vinification parcellaire“ Herangehensweise isoliert und vinifiziert Rémi Leroy jede Parzelle separat. Seine Jungweine werden für 9 Monate in Edelstahltanks sowie im Barrique vergoren und ausgebaut, wobei Rémi Leroy die für seine Champagner geeigneten Eichenfässer in der bekannten Domain Hubert Lamy in Saint-Aubin im Burgund ausfindig machen konnte. Rémi Leroy lässt die natürliche malolaktische Gärung zu, die seinen Champagnern später Butter- und Brioche-Noten bietet; weder Weinkläre noch Filtration werden durchgeführt. Damit seine Champagner weiter an Tiefe und Komplexität gewinnen können, lässt er sie für etwa 3 Jahre auf der Hefe reifen und benötigt somit eine nur niedrige Dosierung, um einen ausdrucksstarken Champagner herzustellen.

Rémi Leroy stellt Cuvées her, die dank seiner Kellerreife nach der Freigabe für den Verkauf umgehend genossen werden können oder durch weitere Reifung im eigenen Keller noch mehr an Komplexität gewinnen werden.